Ein kleiner Anfang

Manchmal beginnt etwas Großes mit einem winzigen Impuls.
Nicht mit einem Masterplan, nicht mit einer Strategie, sondern mit einer spontanen Idee.
So war es auch bei diesem Projekt.
Wenn ihr heute hier seid und diese Zeilen lest, dann steht ihr am Anfang von etwas, das gerade erst keimt.
Noch unscheinbar, noch ganz klein – wie ein Same, den man in die Erde legt.
Man sieht kaum etwas, vielleicht nur ein kleines Körnchen, und man weiß nicht, was daraus wird.
Vielleicht wächst nur ein kleines Pflänzchen.
Vielleicht wird es ein Baum.
Und vielleicht… bleibt es auch nur ein Same, der nie aufgeht.
Aber man pflanzt ihn trotzdem. Und warum?
Weil in jedem Samen die Möglichkeit steckt, dass etwas Schönes wächst.
Und genau so sehe ich auch dieses Projekt.
Wie alles begann – die Schnapsidee
Wenn man mich nach der Entstehungsgeschichte fragt, dann erwartet man vielleicht eine epische Antwort:
dass ich schon als Kind Autor werden wollte, dass ich seit Jahren Notizbücher vollgeschrieben habe, dass ich einen Plan verfolgt habe. Doch das wäre gelogen und einfach falsch.
Die Wahrheit ist viel einfacher.
Und vielleicht auch ein bisschen lustiger.
Eigentlich wollte ich nur einen Avatar für meine lokale KI.
Eine kleine Spielerei.
Ich hab die KI, die ich Yoshi nenne (ChatGPT, also eine Cloud-KI), gebeten:
„Mach mir doch mal ein Wesen. Dinosaurierähnlich. Mit grüner Haut und orangen Akzenten, zum Beispiel orangenen Haaren, Schnauze und Fußsohlen mit einem Yin Yang Symbol drauf.“
Das war’s.
Kein großer Gedanke, kein tieferer Sinn. Einfach Neugier.

Und dann erschien er: DALIB.
Dieses kleine, grün-orange Wesen, das mich sofort anlachte.
Und mein erster Gedanke war nicht analytisch, nicht technisch, sondern ganz schlicht:
„Och, ist der süß!“
In diesem Moment passierte etwas.
Kennt ihr das, wenn man spontan eine Idee hat, die so absurd klingt, dass man lachen muss – und genau deshalb plötzlich spannend wird?
So war das bei mir.
Ich sah DALIB und dachte:
Warum sollte er nur ein Avatar sein?
Warum nicht eine Figur?
Warum nicht… eine Geschichte?
Und dann war sie da, die Schnapsidee:
„Warum nicht ein Buch schreiben?“
Der erste Schritt – vom Bild zum Wort
Wenn man so eine Idee hat, gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder man lacht kurz, zuckt die Schultern und geht weiter.
Oder man bleibt daran hängen.
Bei mir war es Letzteres: Ich blieb daran hängen.
Also öffnete ich ein leeres Dokument und schrieb die ersten Sätze.
Erst zögerlich.
Einfach, um zu sehen, wie es sich anfühlt.
Dann noch ein paar Sätze.
Dann eine Szene.
Dann eine zweite.
Und plötzlich merkte ich:
Da ist etwas.
Etwas, das lebendig werden will.
Ich hatte noch keinen Plan.
Keinen Plot, keinen Fahrplan, keine Kapitelstruktur.
Nur dieses Gefühl: „Hier wächst etwas.“
Was es nicht ist
Bevor ich euch erzähle, was das Projekt für mich ist, möchte ich kurz sagen, was es nicht ist.
Es ist kein Medienkonzern, beziehungsweise ich habe keinen Medienkonzern der hinter diesem Projekt steht.
Es ist keine riesige Kampagne mit einem Millionenbudget.
Es ist kein perfekt durchgeplanter Business-Use-Case.
Ich sitze hier nicht mit einem Team von zehn Leuten, die alles vorbereiten.
Es gibt keine großen Büros, keine Marketingabteilung, keine PR-Agentur.
Es gibt nur mich.
Ein Student, der eine Idee hatte.
Und einen Laptop.
Und DALIB, der mich seitdem begleitet.
Was es ist
Also, was ist es dann?
Am Anfang – ganz schlicht – ein Buch.
Eine Geschichte für Kinder.
Über Freundschaft.
Über Vielfalt.
Über Zuhören.
Und über den Mut, man selbst zu sein.
Mehr nicht.
Und gleichzeitig… vielleicht doch mehr.
Nicht im Sinne von: „Das wird ein riesiges Unternehmen“, sondern im Sinne von:
Geschichten haben die Kraft, Menschen zu berühren.
Und wenn das passiert, dann ist es schon viel mehr, als ich je geplant habe.
Wer steckt dahinter?
Jetzt fragt ihr euch vielleicht: Wer ist der Mensch, der das schreibt?
Wer sitzt da gerade an der Tastatur?
Ich bin Nick, also mit vollem Namen Marcus Dominic Timm, aber eigentlich nennt mich fast jeder einfach Nick.
Ich absolviere ein Studium zum Diplom-Finanziert mit 43 Jahren, und ja, ich hab mich schon des Öfteren gefragt: Wie konnte ich nur auf DIE Idee kommen? Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden…
Ich mache Aikido – und habe dabei gelernt, dass es nicht immer ums Kämpfen geht, sondern oft um Balance.
Und ich liebe Geschichten.
Das bin ich.
Nicht mehr, nicht weniger.
Kein Genie, kein Superheld.
Einfach jemand, der eine Idee hatte und sie nicht wieder loslassen konnte.
Was mir wichtig ist
Vielleicht fragt ihr euch auch: Warum macht er das?
Weil ich glaube, dass Geschichten wichtig sind.
Sie können Brücken bauen.
Sie können Menschen zeigen: Du bist nicht allein.
Sie können Mut machen, Hoffnung geben, Trost spenden.
Und genau das möchte ich versuchen.
Nicht mehr, nicht weniger.
Die Metapher des Samens
Ich habe vorhin von einem Samen gesprochen.
Lasst mich dieses Bild noch einmal aufgreifen.
Wenn man einen Samen pflanzt, weiß man nicht, was passiert.
Vielleicht geht er auf.
Vielleicht nicht.
Vielleicht wächst er schnell.
Vielleicht bleibt er klein.
Man hat es nicht in der Hand.
Man kann nur gießen, pflegen, geduldig warten.
So ist es auch mit diesem Projekt.
Ich weiß nicht, ob es groß wird.
Ich weiß nicht, ob viele Menschen es lesen werden.
Aber ich weiß: Es lohnt sich, den Samen zu pflanzen.
Und vielleicht, wenn alles passt – Sonne, Regen, Zeit – wächst daraus etwas Schönes.
Einladung
Und hier kommt ihr ins Spiel.
Ich möchte euch einladen, diesen Weg mit mir zu gehen.
Nicht als „Fans“, nicht als „Kunden“.
Sondern als Begleiter.
Ihr könnt zuschauen, wie der Same wächst.
Ihr könnt dabei sein, wenn die ersten Blätter sprießen.
Und vielleicht findet ihr euch irgendwann unter dem Schatten eines Herzbaums wieder.
Ich verspreche nicht, dass es spektakulär wird.
Aber ich verspreche, dass es ehrlich wird.
Dass ich euch mitnehme.
Und dass wir gemeinsam sehen, was daraus wird.
Ausblick
In den nächsten Wochen werde ich hier mehr erzählen.
Über den Namen HDU – und warum er mir so wichtig ist.
Über die Figuren, die ihr noch kennenlernen werdet.
Über Themen wie Vielfalt, Inklusion, Freundschaft.
Aber für heute reicht es zu wissen:
Ein Same ist gepflanzt. 🌱
Und das Abenteuer beginnt.
Schlussgedanke
Vielleicht habt ihr selbst auch so einen Samen.
Eine Idee, eine kleine Schnapsidee, die euch nicht loslässt.
Vielleicht ist es Zeit, sie zu pflanzen.
Denn am Ende weiß man nie, was daraus wird.
Aber man weiß: ohne den ersten Schritt wächst gar nichts.
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