
„Wenn die Welt draußen stürmisch wird, brauche ich einen Ort, an dem Hoffnung wächst.“
Das ist kein poetischer Spruch, sondern etwas, das ich selbst oft gedacht habe. Geschichten waren dieser Ort für mich – schon als Kind, und bis heute. Hoffnung & Fantasie sind für mich keine Floskeln, sondern Kraftquellen. In dieser Woche möchte ich erzählen, warum das so ist. Warum Geschichten mehr sind als Unterhaltung. Warum Fantasie nicht bloß ausgedacht, sondern lebensnotwendig sein kann. Und wie das Herzbaum-DALIB-Universe genau diesen Raum schaffen will.
Kindheit & Fantasie – meine erste Hoffnung
Als Kind habe ich Serien aus den 80ern geschaut: He-Man, She-Ra, Captain Planet, Die Gummibärenbande, MASK, Galaxy Rangers … und noch viele mehr. Ja, vermutlich hab ich „zu viel“ ferngesehen, wie ich manchmal amüsiert denke. Aber – jede dieser Serien hat etwas mitgegeben:
- • He-Man vermittelte mir, dass man egal wie klein oder zaghaft man beginnt, eine innere Kraft haben kann – eine, die stark ist, wenn man sie braucht. Das Schlachtfeld war oft fantastisch, aber das Thema dahinter war Mut, Fairness, das Richtige tun.
- • Captain Planet brachte mir bei, dass unterschiedliche Menschen zusammenhalten können, dass Umwelt, Verantwortung und Hoffnung Hand in Hand gehen. Dass man nicht darauf warten muss, dass jemand anders beginnt – dass man selbst gebraucht wird.
Wenn ich heute zurückblicke, merke ich: Diese Serien waren kein Fluchtweg – sie waren Kraftquellen. Sie waren ein Fenster in eine optimistischere Welt, das mir zeigte, dass das Gestalten möglich ist, dass Veränderung real sein kann. Ohne diese Erfahrung frage ich mich: Wäre ich heute derselbe, würde ich überhaupt dieses Projekt machen? Wahrscheinlich nicht.
Fantasie im Alltag – das HDU & mein kreativer Ausgleich
Fantasie begleitet mich bis heute. Nicht nur in Geschichten anderer, sondern in meiner eigenen. Dieses Projekt — HDU, die Geschichten von DALIB und Nick — ist mein kreativer Ausgleich zum Studium. Wenn ich Abends nach einer langen Uni-Phase den Kopf voll habe, hilft es mir, in Gedanken DALIB zu sehen, an Szenen zu arbeiten, mir vorzustellen, wie Wörter, Bilder, Freundschaften entstehen. Das gibt mir Ruhe, gibt mir Raum zum Atmen.
„Fantasie ist Freiheit“, das klingt groß, aber konkret heißt es für mich: In meiner Fantasie kann ich alles sein, alles tun, ohne die üblichen Beschränkungen. Ich kann Welten erschaffen, Figuren, Bewegungen, Gefühle. Ich kann Barfuß durch einem Sommerwald laufen, ich kann Aikido im Licht durchführen, ich kann Hoffnung malen – auch wenn draußen Kälte ist. Es erinnert mich an dieses Lied von Pur – Abenteuerland. Wenn ich es höre, klingt es wie eine Einladung: Komm, träum mit mir.
Warum Geschichten Hoffnung schenken
Manchmal braucht’s einen Augenblick, einen Satz, eine Figur, eine Wendung in einer Erzählung – und plötzlich ist nicht alles mehr so düster. Eine Geschichte kann aus Stimmen bestehen, die sagen: „Ja, das kenne ich. Ich war auch ängstlich. Aber ich konnte durchhalten.“
Es gab Zeiten, in denen ich Geschichten gebraucht habe – mehr als sonst. Zeiten, in denen das Leben schwer war. Ich will heute nicht alles erzählen, vor allem nicht all die schmerzlichen Details, denn sie sind für später reserviert. Aber ich weiß: In diesen Momenten war es ein Charakter in einem Comic, eine Serie, eine Geschichte, die mir zeigte, dass es möglich ist, weiterzugehen. Und dass Hoffnung nicht nur ein Konzept ist, sondern etwas, das man fühlen kann, auch wenn man es kaum noch sieht.
Hoffnung & Fantasie im HDU – was ich möchte

Wenn Menschen später meine Geschichten lesen – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – dann wünsche ich mir, dass sie fühlen: Mut. Inspiration. Ein kleines Licht in der Dunkelheit. Und ja, auch Trost, wenn sie gerade einen schwierigen Tag haben.
Ich möchte mit dem HDU nicht versprechen, dass alles perfekt wird. Ich möchte nicht, dass jemand denkt, meine Geschichten sind Flucht vor der Realität. Nein. Ich glaube, dass wir die reale Welt mit all ihren Herausforderungen sehen müssen, ohne die Hoffnung aufzugeben. Weil ich glaube, dass wir in uns das Potential tragen, die Welt Stück für Stück ein kleines bisschen besser zu machen – auch wenn es manchmal zu groß scheint, wenn die Nachrichten kalt wirken, wenn das Alltägliche erschöpfend ist. Aber gerade dann ist Fantasie wichtig.
Die Verbindung: Fantasie + Hoffnung + Handlung
Es reicht nicht, nur zu träumen. Geschichten machen etwas mit uns:
- • Sie erlauben uns, uns selbst in Figuren zu erkennen – und uns weniger allein zu fühlen.
- • Sie zeigen uns, dass Veränderung möglich ist – auch wenn sie oft klein beginnt.
- • Sie schenken uns Perspektiven, wie wir anders handeln können, wie wir machen können, was uns wichtig ist.
Deshalb baut HDU seine Welt: nicht in ferne Märchenwelten mit Drachen und Weltraumimperien (noch nicht… 12), sondern dort, wo wir sind — mit Freunden, mit Konflikten, mit Natur, mit Fantasie. Denn dort, wo Gefühle echt sind, wird Hoffnung echt.
Ein Blick auf Serien, die mir Vorbild waren
Wenn ich an He-Man & Masters of the Universe denke, dann denke ich nicht nur an Schwerter und epische Kämpfe. Ich denke an die Verwandlung von Prinz Adam – der auf einmal über sich selbst hinauswächst. Ich denke an Skeletor, der nicht einfach Böse sein will – meistens hat „Böse“ mehrere Facetten. Ich denke an die Geschichten, in denen Mut heißt, sich dem zu stellen, auch wenn man zweifelt.
Oder Captain Planet: fünf Jugendliche aus verschiedenen Kontinenten erhalten Ringe mit Kräften der Elemente – Erde, Feuer, Wind, Wasser, Liebe – und sie müssen zusammenarbeiten, um die Umwelt zu schützen. Wer das schaut, bekam mit, dass Vielfalt kein Hindernis ist, sondern Stärke. Und dass Verantwortung heißt, nicht nur für sich selbst, sondern für die Welt da draußen einzustehen.
Diese alten Serien hatten ihre Schwächen – das weiß ich. Aber sie hatten auch klare Botschaften: Du bist nicht allein. Veränderung geht. Mut wirkt. Und Fantasie kann mehr sein als „nur Träumen“.
Einladung an euch
Wenn ihr diesen Post liest, möchte ich euch etwas vorschlagen:
- • Überlegt mal: Welche Geschichten haben euch berührt oder tun es heute noch? Welche Figuren haben euch gezeigt, dass ihr Hoffnung haben könnt?
- • Welche Geschichten lest, schaut oder hört ihr heute – und was bedeuten sie euch?
- • Vielleicht baut jeder von uns ein kleines Abenteuerland in Gedanken – einen Ort, an dem Fantasie und Hoffnung sichtbar werden, selbst wenn draußen Schatten sind.
Schlussgedanke
Hoffnung & Fantasie sind keine Luxusgüter. Sie sind Notwendigkeiten.
Wir alle greifen manchmal danach – nach dem Leuchten in einer Geschichte, nach dem Klang eines Helden, nach einem Bild, das uns zeigt: Ja, es könnte schön sein. Ja, es könnte anders sein.
Das Herzbaum-DALIB-Universe soll so ein Raum sein. Ein Raum, in dem Geschichten nicht nur erzählen, sondern Hoffnung pflanzen. Ein Ort, an dem Fantasie nicht hilft davon zu laufen und Realität zu verleugnen, sondern sie begleitet – sanft, aber bestimmt.
Denn wenn Fantasie uns lehrt, dass wir träumen dürfen, und Hoffnung uns sagt, dass wir handeln können – dann sind wir schon ein Stück weiter. 🌱
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